Champagner versus Crémant

Wo ist der Unterschied?

Champagner kann nur aus einem ganz genau festgelegten Gebiet, aus einer der wohl bekanntesten Weinbauregionen weltweit, in Frankreich kommen – der Champagne. Die auf den berühmten Kalk-Kreideböden zugelassenen Rebsorten sind Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Weniger bekannt und fast verschwunden sind Arbane, Petit Meslier, Pinot Gris Vrai und Pinot Blanc.

Champagner ist das „Role Model“ für nahezu alle Schaumweine der Welt und bleibt von der Qualität zumeist unerreicht an der Spitze der Schaumweinqualitätspyramide. Strikte Handlese, strengster Höchstertrag, Flaschengärung als sehr aufwändige Produktionsmethode („Méthode traditionnelle“) und eine zeitlich vorgegebene Reifezeit auf der Hefe sind nur einige Punkte, die zum wesentlichen Qualitätsmerkmal des Champagners wurden.
Mit „Crémant“ werden jene Schaumweine aus Frankreich betitelt, die nicht aus der Champagne stammen. Weinanbaugebiete wie etwa Jura, Burgund oder Bordeaux können mit hochwertigsten Crémants aufwarten. Die Bezeichnung „Crémant“ wurde Ende der 1980er-Jahre eingeführt, als die Benutzung des Begriffes „Méthode champenoise“ außerhalb der Champagne untersagt wurde.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Champagner und Crémant ist sicherlich, dass sich die Rebsorten, aus denen ein Crémant produziert wird, von Gebiet zu Gebiet unterscheiden können. So ist beispielsweise Riesling zur Herstellung von Crémant im Elsass erlaubt. Weiters wird in der Produktion eines Crémants eine weniger strikte Saftausbeute bei der Ganztraubenpressung verlangt. Die festgelegte Minimumreifezeit eines Crémants liegt mit neun Monaten auch unter den vorgeschriebenen 15 Monaten eines Champagners, die jedoch von qualitätsorientierten Produzenten um einiges verlängert wird. Crémants bieten zumeist – zu einem fast unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis – eine hochwertige Alternative zum „klassischen“ Champagner.

Herbst/Winter 2016/17

Wo ist der Unterschied? Champagner kann nur aus einem ganz genau festgelegten Gebiet, aus einer der wohl bekanntesten Weinbauregionen weltweit, in Frankreich kommen – der Champagne . Die auf... mehr erfahren »
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Champagner versus Crémant

Wo ist der Unterschied?

Champagner kann nur aus einem ganz genau festgelegten Gebiet, aus einer der wohl bekanntesten Weinbauregionen weltweit, in Frankreich kommen – der Champagne. Die auf den berühmten Kalk-Kreideböden zugelassenen Rebsorten sind Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Weniger bekannt und fast verschwunden sind Arbane, Petit Meslier, Pinot Gris Vrai und Pinot Blanc.

Champagner ist das „Role Model“ für nahezu alle Schaumweine der Welt und bleibt von der Qualität zumeist unerreicht an der Spitze der Schaumweinqualitätspyramide. Strikte Handlese, strengster Höchstertrag, Flaschengärung als sehr aufwändige Produktionsmethode („Méthode traditionnelle“) und eine zeitlich vorgegebene Reifezeit auf der Hefe sind nur einige Punkte, die zum wesentlichen Qualitätsmerkmal des Champagners wurden.
Mit „Crémant“ werden jene Schaumweine aus Frankreich betitelt, die nicht aus der Champagne stammen. Weinanbaugebiete wie etwa Jura, Burgund oder Bordeaux können mit hochwertigsten Crémants aufwarten. Die Bezeichnung „Crémant“ wurde Ende der 1980er-Jahre eingeführt, als die Benutzung des Begriffes „Méthode champenoise“ außerhalb der Champagne untersagt wurde.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Champagner und Crémant ist sicherlich, dass sich die Rebsorten, aus denen ein Crémant produziert wird, von Gebiet zu Gebiet unterscheiden können. So ist beispielsweise Riesling zur Herstellung von Crémant im Elsass erlaubt. Weiters wird in der Produktion eines Crémants eine weniger strikte Saftausbeute bei der Ganztraubenpressung verlangt. Die festgelegte Minimumreifezeit eines Crémants liegt mit neun Monaten auch unter den vorgeschriebenen 15 Monaten eines Champagners, die jedoch von qualitätsorientierten Produzenten um einiges verlängert wird. Crémants bieten zumeist – zu einem fast unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis – eine hochwertige Alternative zum „klassischen“ Champagner.

Herbst/Winter 2016/17

ZUM WOHLE!
Ich bin Monsieur Flapeau, Flapeau wie FLAschenPOst, Spitzname „Meister Flapo“. Stets gut gelaunt habe ich als Online-Kellermeister von Döllerer’s Weinhandelshaus sozusagen unser ganzes Sortiment abrufbereit im Kopf und helfe Ihnen jederzeit gerne weiter. Denn bei mehr als 5.000 Artikeln rund um das Thema Wein fällt die Auswahl schon mal schwer. Einfach nur Weintyp, Weinstil und Zweck/Anlass auswählen und Ihre individuelle Weinempfehlung ist nur mehr einen Klick entfernt.