Rieslinge im Vergleich

Ländermatch Ö:D

Rieslinge sind immer unverwechselbare, markante Botschafter ihrer Herkunft. Sie verstehen sich meisterhaft darin, den Boden, das Klima, den Jahrgang – kurzum das berühmte Terroir – eines Weinbaugebietes in das Glas zu zaubern. Die besten Vertreter dieser Rebsorte gehören zu den größten und langlebigsten Weinen schlechthin.

Geht es um die mit Rieslingstöcken bepflanzte Fläche, muss sich Österreich leider hinten anstellen. Sind es in Deutschland über 22 Prozent der gesamten Weinbaufläche, beträgt der Rieslinganteil in Österreich nur knapp über 4 Prozent. Deutschland, das Mutterland dieser noblen Rebsorte, kann weiter mit einer urkundlichen Erwähnung aus dem 15. Jahrhundert aufwarten. Keine andere Rebsorte schafft es auch nur annähernd, sich als Aushängeschild des deutschen Weines so zu etablieren wie Riesling. Die Hälfte der weltweit ausgepflanzten Rieslinge ist hier zu finden. Weltweit werden die Gewächse der einzelnen Flusstäler, wie etwa der Mosel, Saar, Ruwer, des Rheins und der Nahe als auch die Weine aus Rheinhessen und der Pfalz als Beispiele des jeweiligen Stils gesehen. Die Stilistiken der Rieslinge aus Deutschland sind mannigfaltig und bringen verschiedenste Ausprägungen hervor: Von leichten, mineralischen, fruchtsüßen aber auch stahligen, kräuterwürzigen, sehr geradlinige Weinen bis hin zu kräftigen, vollen, trocken ausgebauten Vertretern.

Pfeife_440x380 Österreich braucht sich aber auf keinen Fall davon beeindrucken zu lassen. Im Gegenteil: Die Weißweine aus den berühmten Tälern von Donau, Krems, Kamp und Traisen werden für ihre Qualität, Ausdruck und Mineralik international bejubelt. Österreich hat hierfür ein perfektes Klima und Böden, welche je nach Weinbaugebiet von Urgestein bis hin zu Löss variieren können. Riesling reift relativ spät, in Österreich kann er zumeist eine höhere Reife erlangen. Der österreichische Riesling ist zum überwiegenden Teil trocken, kräftiger und hat mehr Extrakt als sein deutscher Gegenspieler. Die Stile bewegen sich zwischen leicht, ziseliert, frisch und mineralisch bis hin zu vollen, opulenten, cremigen Vertretern mit reifer, ausdruckstarker Aromatik.

Gewinner ist auf jeden Fall der Weingenießer, der aus einer breiten Palette an Riesling-Stilistiken wählen kann. Rieslinge sind außerdem wunderbare Begleiter zu etlichen, auch intensiveren Küchenstilen und können perfekt ein Gericht unterstützen wie auch neue Facetten eröffnen.

Frühling/Sommer 2016

Ländermatch Ö:D Rieslinge sind immer unverwechselbare, markante Botschafter ihrer Herkunft. Sie verstehen sich meisterhaft darin, den Boden, das Klima, den Jahrgang – kurzum das berühmte... mehr erfahren »
Fenster schließen
Rieslinge im Vergleich

Ländermatch Ö:D

Rieslinge sind immer unverwechselbare, markante Botschafter ihrer Herkunft. Sie verstehen sich meisterhaft darin, den Boden, das Klima, den Jahrgang – kurzum das berühmte Terroir – eines Weinbaugebietes in das Glas zu zaubern. Die besten Vertreter dieser Rebsorte gehören zu den größten und langlebigsten Weinen schlechthin.

Geht es um die mit Rieslingstöcken bepflanzte Fläche, muss sich Österreich leider hinten anstellen. Sind es in Deutschland über 22 Prozent der gesamten Weinbaufläche, beträgt der Rieslinganteil in Österreich nur knapp über 4 Prozent. Deutschland, das Mutterland dieser noblen Rebsorte, kann weiter mit einer urkundlichen Erwähnung aus dem 15. Jahrhundert aufwarten. Keine andere Rebsorte schafft es auch nur annähernd, sich als Aushängeschild des deutschen Weines so zu etablieren wie Riesling. Die Hälfte der weltweit ausgepflanzten Rieslinge ist hier zu finden. Weltweit werden die Gewächse der einzelnen Flusstäler, wie etwa der Mosel, Saar, Ruwer, des Rheins und der Nahe als auch die Weine aus Rheinhessen und der Pfalz als Beispiele des jeweiligen Stils gesehen. Die Stilistiken der Rieslinge aus Deutschland sind mannigfaltig und bringen verschiedenste Ausprägungen hervor: Von leichten, mineralischen, fruchtsüßen aber auch stahligen, kräuterwürzigen, sehr geradlinige Weinen bis hin zu kräftigen, vollen, trocken ausgebauten Vertretern.

Pfeife_440x380 Österreich braucht sich aber auf keinen Fall davon beeindrucken zu lassen. Im Gegenteil: Die Weißweine aus den berühmten Tälern von Donau, Krems, Kamp und Traisen werden für ihre Qualität, Ausdruck und Mineralik international bejubelt. Österreich hat hierfür ein perfektes Klima und Böden, welche je nach Weinbaugebiet von Urgestein bis hin zu Löss variieren können. Riesling reift relativ spät, in Österreich kann er zumeist eine höhere Reife erlangen. Der österreichische Riesling ist zum überwiegenden Teil trocken, kräftiger und hat mehr Extrakt als sein deutscher Gegenspieler. Die Stile bewegen sich zwischen leicht, ziseliert, frisch und mineralisch bis hin zu vollen, opulenten, cremigen Vertretern mit reifer, ausdruckstarker Aromatik.

Gewinner ist auf jeden Fall der Weingenießer, der aus einer breiten Palette an Riesling-Stilistiken wählen kann. Rieslinge sind außerdem wunderbare Begleiter zu etlichen, auch intensiveren Küchenstilen und können perfekt ein Gericht unterstützen wie auch neue Facetten eröffnen.

Frühling/Sommer 2016

ZUM WOHLE!
Ich bin Monsieur Flapeau, Flapeau wie FLAschenPOst, Spitzname „Meister Flapo“. Stets gut gelaunt habe ich als Online-Kellermeister von Döllerer’s Weinhandelshaus sozusagen unser ganzes Sortiment abrufbereit im Kopf und helfe Ihnen jederzeit gerne weiter. Denn bei mehr als 5.000 Artikeln rund um das Thema Wein fällt die Auswahl schon mal schwer. Einfach nur Weintyp, Weinstil und Zweck/Anlass auswählen und Ihre individuelle Weinempfehlung ist nur mehr einen Klick entfernt.