Alpine Cuisine trifft Andenküche

Peru

Gourmet-Reise von Andreas Döllerer im Jänner 2015

Warum ausgerechnet Peru? Tja, weil sich hier einige der besten Restaurants der Welt befinden, was nur wenige wissen. Außerdem traf ich Virgilio Martínez vom Central in Lima heuer auf der ChefAlps in Zürich. Wir waren beide als Vortragende dabei, und ich fand seine Idee der Andenküche sehr interessant und spannend.

Also los, gemeinsam mit drei Freunden, mal sehen, ob Peru tatsächlich kulinarisch so einzigartig ist! Nach langem Flug landen wir in der Zehn-Millionen-Stadt Lima und werden herzlich empfangen: Meine Freundin Eva Schwingenschlögel lebt seit zehn Jahren in Lima als Ordensschwester und heißt uns willkommen. Ich freue mich, ihr meine Geschenke (natürlich Döllerer-Speck, Gollinger Wurst und scharfe Gollinger) mit lieben Grüßen aus der Heimat überreichen zu können. Dann ab ins Hotel Hilton – eine wirklich gute Wahl – in Miraflores, Limas Ausgehviertel direkt an den Klippen zum Pazifik, wo nahezu alle schicken Restaurants, Hotels und Geschäfte liegen.

Eva_285x250Andreas Döllerer mit seinen Freunden und Eva Schwingenschlögel in Lima

Unikate_285x250Unikate...

Urwalddessert_285x250Urwalddessert im „Central“

Am nächsten Morgen besuchen wir Eva in ihrer Pfarre in Callao, einem Außenbezirk von Lima. Stolz zeigt sie uns das Kloster und die mittlerweile drei Kirchen. Wir sehen ein Leben inmitten blanker Armut. Wir sind überwältigt vom Idealismus, den jeder einzelne hier aufbringt, um diesen armen Menschen zu helfen – tiefster Respekt!

Zugegeben, nach unserer Rückkehr nach Miraflores müssen wir das Gesehene erst einmal verdauen. Auf dem Abendprogramm steht dann ein Besuch im „Malabar“, einem Spitzenrestaurant, jedoch ohne wirkliche Höhepunkte.

Am nächsten Mittag dann das „Mercado“, das uns der Maître im Rafael empfohlen hat. Eine „Cevicheria“ wie aus dem Bilderbuch: tolle Atmosphäre, einfaches, aber sehr geschmackvolles Essen und gute Drinks. Hier plaudern wir dann auch mit einem smarten und lockeren Rafael Osterling über die peruanische Küche, ehe wir uns verabschieden – für eine kleine Siesta vor dem Dinner im „Central“.

Osterling_285x250Rafael Osterling: super Koch und sympathischer Typ

Tsumura_285x250Mitsuharu Tsumura vom Maido, Limas Top-Asiate

Moderne-K-che_285x250Moderne peruanische Küche

Mit Eva machen wir uns auf den Weg zu Virgilio, und bald staunen wir über eine tolle Mischung peruanischer Produkte – vom Pazifik bis ins Hochgebirge – in einem 27-gängigen Menü: jedes Produkt mit Höhenmeterangabe seiner Herkunft, außergewöhnliche Geschmäcker, sehr speziell – Coca-Brot oder getrocknetes Rinderherz zum Hauptgang – die Zutaten. Und endlich ist auch die Weinkarte auf dem Niveau des Essens – bester Puligny, Pingus und Guigal bescheren einen vinophilen Abend. Der Höhepunkt unserer Reise – weltklasse!

Martinez_440x380Virgilio Martinez, Perus aktuelle Nr. 1

Donnerstag früh Aufbruch nach Cusco. Von null auf 3.500 Höhenmeter geht nicht ohne leichte Ausfallserscheinungen. Doch bald führt uns der Hunger ins „Chicha“ von Gaston Acurios. Gaston leitet insgesamt 55 Restaurants mit insgesamt 3.500 Mitarbeitern, laut Eva ist er sehr populär und wird wahrscheinlich der nächste Staatspräsident Perus – meine Hochachtung! Endlich komme ich zu meinem ersten Cui (Meerschweinchen) und einem Alpaka-Steak.

Nach einem Tagesausflug nach Machu Picchu und zur Hochkultur der Incas gibt’s zurück in Lima wieder Dschungelessen, diesmal im „Amaz“, und fermentiertes Maisbier aus dem Tonkrug am Markt von Callao – zu viel für meinen und Richies Magen

Wir probieren Acurios deftige Burger im „Papachos“ und danach ein entspanntes Dinner im „La Barra“ in Gastons Stammhaus „Astrid y Gaston“ – ein idealer Auftakt für die 22-stündige Heimreise aus einem vielseitigen, spannenden Land, das zu Recht seinen Platz auf der kulinarischen Weltkarte gefunden hat.

Kulinarische Grüße,

Ihr Andreas Döllerer

Ausflug-Herren_285x250Ausflug ins Reich der Inkas

Gaston-Acurio_285x250Besuch in Gaston Acurios „La Barra“ im Stammhaus „Astrid y Gastón“

Dessert_285x250Dessert mit exotischen Früchten im „La Barra“

 

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Alpine Cuisine trifft Andenküche

Peru

Gourmet-Reise von Andreas Döllerer im Jänner 2015

Warum ausgerechnet Peru? Tja, weil sich hier einige der besten Restaurants der Welt befinden, was nur wenige wissen. Außerdem traf ich Virgilio Martínez vom Central in Lima heuer auf der ChefAlps in Zürich. Wir waren beide als Vortragende dabei, und ich fand seine Idee der Andenküche sehr interessant und spannend.

Also los, gemeinsam mit drei Freunden, mal sehen, ob Peru tatsächlich kulinarisch so einzigartig ist! Nach langem Flug landen wir in der Zehn-Millionen-Stadt Lima und werden herzlich empfangen: Meine Freundin Eva Schwingenschlögel lebt seit zehn Jahren in Lima als Ordensschwester und heißt uns willkommen. Ich freue mich, ihr meine Geschenke (natürlich Döllerer-Speck, Gollinger Wurst und scharfe Gollinger) mit lieben Grüßen aus der Heimat überreichen zu können. Dann ab ins Hotel Hilton – eine wirklich gute Wahl – in Miraflores, Limas Ausgehviertel direkt an den Klippen zum Pazifik, wo nahezu alle schicken Restaurants, Hotels und Geschäfte liegen.

Eva_285x250Andreas Döllerer mit seinen Freunden und Eva Schwingenschlögel in Lima

Unikate_285x250Unikate...

Urwalddessert_285x250Urwalddessert im „Central“

Am nächsten Morgen besuchen wir Eva in ihrer Pfarre in Callao, einem Außenbezirk von Lima. Stolz zeigt sie uns das Kloster und die mittlerweile drei Kirchen. Wir sehen ein Leben inmitten blanker Armut. Wir sind überwältigt vom Idealismus, den jeder einzelne hier aufbringt, um diesen armen Menschen zu helfen – tiefster Respekt!

Zugegeben, nach unserer Rückkehr nach Miraflores müssen wir das Gesehene erst einmal verdauen. Auf dem Abendprogramm steht dann ein Besuch im „Malabar“, einem Spitzenrestaurant, jedoch ohne wirkliche Höhepunkte.

Am nächsten Mittag dann das „Mercado“, das uns der Maître im Rafael empfohlen hat. Eine „Cevicheria“ wie aus dem Bilderbuch: tolle Atmosphäre, einfaches, aber sehr geschmackvolles Essen und gute Drinks. Hier plaudern wir dann auch mit einem smarten und lockeren Rafael Osterling über die peruanische Küche, ehe wir uns verabschieden – für eine kleine Siesta vor dem Dinner im „Central“.

Osterling_285x250Rafael Osterling: super Koch und sympathischer Typ

Tsumura_285x250Mitsuharu Tsumura vom Maido, Limas Top-Asiate

Moderne-K-che_285x250Moderne peruanische Küche

Mit Eva machen wir uns auf den Weg zu Virgilio, und bald staunen wir über eine tolle Mischung peruanischer Produkte – vom Pazifik bis ins Hochgebirge – in einem 27-gängigen Menü: jedes Produkt mit Höhenmeterangabe seiner Herkunft, außergewöhnliche Geschmäcker, sehr speziell – Coca-Brot oder getrocknetes Rinderherz zum Hauptgang – die Zutaten. Und endlich ist auch die Weinkarte auf dem Niveau des Essens – bester Puligny, Pingus und Guigal bescheren einen vinophilen Abend. Der Höhepunkt unserer Reise – weltklasse!

Martinez_440x380Virgilio Martinez, Perus aktuelle Nr. 1

Donnerstag früh Aufbruch nach Cusco. Von null auf 3.500 Höhenmeter geht nicht ohne leichte Ausfallserscheinungen. Doch bald führt uns der Hunger ins „Chicha“ von Gaston Acurios. Gaston leitet insgesamt 55 Restaurants mit insgesamt 3.500 Mitarbeitern, laut Eva ist er sehr populär und wird wahrscheinlich der nächste Staatspräsident Perus – meine Hochachtung! Endlich komme ich zu meinem ersten Cui (Meerschweinchen) und einem Alpaka-Steak.

Nach einem Tagesausflug nach Machu Picchu und zur Hochkultur der Incas gibt’s zurück in Lima wieder Dschungelessen, diesmal im „Amaz“, und fermentiertes Maisbier aus dem Tonkrug am Markt von Callao – zu viel für meinen und Richies Magen

Wir probieren Acurios deftige Burger im „Papachos“ und danach ein entspanntes Dinner im „La Barra“ in Gastons Stammhaus „Astrid y Gaston“ – ein idealer Auftakt für die 22-stündige Heimreise aus einem vielseitigen, spannenden Land, das zu Recht seinen Platz auf der kulinarischen Weltkarte gefunden hat.

Kulinarische Grüße,

Ihr Andreas Döllerer

Ausflug-Herren_285x250Ausflug ins Reich der Inkas

Gaston-Acurio_285x250Besuch in Gaston Acurios „La Barra“ im Stammhaus „Astrid y Gastón“

Dessert_285x250Dessert mit exotischen Früchten im „La Barra“

 

ZUM WOHLE!
Ich bin Monsieur Flapeau, Flapeau wie FLAschenPOst, Spitzname „Meister Flapo“. Stets gut gelaunt habe ich als Online-Kellermeister von Döllerer’s Weinhandelshaus sozusagen unser ganzes Sortiment abrufbereit im Kopf und helfe Ihnen jederzeit gerne weiter. Denn bei mehr als 5.000 Artikeln rund um das Thema Wein fällt die Auswahl schon mal schwer. Einfach nur Weintyp, Weinstil und Zweck/Anlass auswählen und Ihre individuelle Weinempfehlung ist nur mehr einen Klick entfernt.