Albert Gesellmann

Winzerporträt, Herbst/Winter 2012/13

„Denn jedes Jahr ist anders.“

Die kräftigen Rotweine der Gesellmanns zählen jedes Jahr zu den besten des Landes. Trotz aller gewünschten Opulenz glänzen sie mit Raffinesse und Tiefgang.
Engelbert Gesellmann war einer der großen Pioniere der heimischen Rotweinszene, sein Sohn Albert führt das große Werk seit Jahren engagiert weiter fort. In den 1980er-Jahren pflanzte Engelbert Gesellmann als einer der ersten Winzer Österreichs französische Rebsorten aus und experimentierte mit dem Ausbau der Weine in kleinen Barriques. Die beiden Cuvées Opus Eximium (seit 1988) und Bela Rex (seit 1992) schrieben österreichische Weingeschichte. Aber auch die reinsortigen Weine des Deutschkreutzer Familienbetriebes können sich sehen lassen: Neben Pinot Noir (Siglos) und Syrah ist es vor allem der Blaufränkisch, der die Terroirs des Mittelburgenlandes perfekt vermittelt. Schon der „normale“ Blaufränkisch Hochacker Mittelburgenland DAC aus dem Hause Gesellmann ist eine sichere Bank. Eine Stufe darüber steht der Blaufränisch Creitzer Reserve und der „Hochberc“ aus der absoluten Toplage Hochberg.
Flaschen_440x380

Ein einfaches Patentrezept für den Erfolg gibt es laut Albert Gesellmann nicht, denn jedes Jahr ist anders. Doch wer den Boden und seine Weingärten so gut kennt wie Albert Gesellmann, schafft es jedes Jahr das Optimum herauszuholen und gebietstypische Weine mit einer eigenen Handschrift zu keltern.


 Albert Gesellmann ganz persönlich

Gesellmann_440x380

Was bedeutet für Dich Heimat?
Heimat bedeutet für mich vor allem Geborgenheit und eine vertraute Umgebung.

Was ist Dein liebster Moment am Tag?
Das gemeinsame Frühstück. Auch wenn es da mit den Kindern immer ein bisschen hektisch zugeht, ist es doch wunderschön, wenn die Familie gemeinsam in einen neuen Tag startet.

Dein Lebensmotto?
Nur Offenheit bringt einen weiter. Das versuche ich mir gegenüber genauso einzufordern, wie ich mich bemühe, sie anderen gegenüber aufzubringen.

Wolltest Du immer schon Winzer werden oder gab es andere Kindheitsträume?
Natürlich gab es Kindheitsträume, aber sobald es konkret wurde war mir klar, dass ich den elterlichen Betrieb weiterführen will.

Was gefällt Dir an Deiner Arbeit am besten?
Die Abwechslung. Da ist die Arbeit im Weingarten, die sich zu jeder Jahreszeit anders darstellt, dann natürlich die Lese und Weinbereitung im Herbst. Aber auch der Verkauf in der ganzen Welt macht mir sehr viel Spaß.

Kannst Du den Entwicklungsprozess Deiner Arbeit und Weine beschreiben?
Nicht wirklich, weil es kein Rezept gibt wie man gute Weine macht. Jeder Weingarten ist anders, jedes Jahr hat seine Besonderheiten. Da ist Fingerspitzengefühl und Erfahrung gefragt.

Was ist an der österreichischen Weinszene am interessantesten?
Die unglaubliche Vielfalt in unserem kleinen Land. Außerdem ist die Weinszene nach wie vor in Bewegung. Es macht Spaß, Teil dieser Szene zu sein.

Wenn Du einen Wein für eine der folgenden Gelegenheiten auswählen würdest, welcher wäre das?
Nach einem arbeitsreichen Tag zur Entspannung? Kräftiger, gereifter Blaufränkisch.
Ein Rendezvous? Champagner oder ein eleganter Pinot Noir.
Ein Abendessen mit den guten Freunden? Ein kräftiger Grüner Veltliner.
Auf einer einsamen Insel? Da wäre ein Wein niemals ausreichend – ich könnte aber damit leben, mich auf österreichische Weine zu beschränken.

Bist Du ein Feinschmecker? Wo hast Du bisher Dein bestes Essen genossen, wo den besten Wein getrunken?
Ein Essen, an das ich mich auch nach über zehn Jahren noch gerne zurückerinnere, war 2001 bei den Eselböcks im Taubenkobel. Gemeinsam mit meiner Frau Silvia hatten wir unter anderem einen unglaublich feinen Zander aus dem Neusiedler See, dazu haben wir einen Chardonnay Steinriegel 1997 getrunken.

Gibt es Menschen, Länder etc., die Deine Arbeit beeinflussen?
Wo holst Du Dir Deine Inspiration?
Motivation und Ansporn bekomme ich täglich von meiner Familie. Inspirationen bekomme ich vor allem auf Weinreisen.

Dein Urlaubsparadies?
Österreich.

Welche Musik hörst Du derzeit?
Ich höre sehr unterschiedliche Musikstile, das hängt von der jeweiligen Situation ab. Derzeit bei der Lese bzw. im Keller sind es vor allem Rolling Stones, U2 und Adi Wallenstein.

Hast Du Bücher am Nachttisch liegen?
Nein, im Bett gibt’s keine Lektüre, da gibt’s etwas anderes zu tun.

Womit verbringst Du am liebsten Deine Freizeit?
Ich genieße die Zeit mit meiner Familie.

Deine heimlichen Leidenschaften?
Die will ich hier nicht offenbaren, weil sonst sind sie ja keine heimlichen Leidenschaften mehr.

Worauf könntest Du nie verzichten?
Worauf ich nicht verzichten will ist eine Zigarre zu einem guten Glas Wein.

Weine vom Weingut Albert Gesellmann in unserem Sortiment

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Albert Gesellmann

Winzerporträt, Herbst/Winter 2012/13

„Denn jedes Jahr ist anders.“

Die kräftigen Rotweine der Gesellmanns zählen jedes Jahr zu den besten des Landes. Trotz aller gewünschten Opulenz glänzen sie mit Raffinesse und Tiefgang.
Engelbert Gesellmann war einer der großen Pioniere der heimischen Rotweinszene, sein Sohn Albert führt das große Werk seit Jahren engagiert weiter fort. In den 1980er-Jahren pflanzte Engelbert Gesellmann als einer der ersten Winzer Österreichs französische Rebsorten aus und experimentierte mit dem Ausbau der Weine in kleinen Barriques. Die beiden Cuvées Opus Eximium (seit 1988) und Bela Rex (seit 1992) schrieben österreichische Weingeschichte. Aber auch die reinsortigen Weine des Deutschkreutzer Familienbetriebes können sich sehen lassen: Neben Pinot Noir (Siglos) und Syrah ist es vor allem der Blaufränkisch, der die Terroirs des Mittelburgenlandes perfekt vermittelt. Schon der „normale“ Blaufränkisch Hochacker Mittelburgenland DAC aus dem Hause Gesellmann ist eine sichere Bank. Eine Stufe darüber steht der Blaufränisch Creitzer Reserve und der „Hochberc“ aus der absoluten Toplage Hochberg.
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Ein einfaches Patentrezept für den Erfolg gibt es laut Albert Gesellmann nicht, denn jedes Jahr ist anders. Doch wer den Boden und seine Weingärten so gut kennt wie Albert Gesellmann, schafft es jedes Jahr das Optimum herauszuholen und gebietstypische Weine mit einer eigenen Handschrift zu keltern.


 Albert Gesellmann ganz persönlich

Gesellmann_440x380

Was bedeutet für Dich Heimat?
Heimat bedeutet für mich vor allem Geborgenheit und eine vertraute Umgebung.

Was ist Dein liebster Moment am Tag?
Das gemeinsame Frühstück. Auch wenn es da mit den Kindern immer ein bisschen hektisch zugeht, ist es doch wunderschön, wenn die Familie gemeinsam in einen neuen Tag startet.

Dein Lebensmotto?
Nur Offenheit bringt einen weiter. Das versuche ich mir gegenüber genauso einzufordern, wie ich mich bemühe, sie anderen gegenüber aufzubringen.

Wolltest Du immer schon Winzer werden oder gab es andere Kindheitsträume?
Natürlich gab es Kindheitsträume, aber sobald es konkret wurde war mir klar, dass ich den elterlichen Betrieb weiterführen will.

Was gefällt Dir an Deiner Arbeit am besten?
Die Abwechslung. Da ist die Arbeit im Weingarten, die sich zu jeder Jahreszeit anders darstellt, dann natürlich die Lese und Weinbereitung im Herbst. Aber auch der Verkauf in der ganzen Welt macht mir sehr viel Spaß.

Kannst Du den Entwicklungsprozess Deiner Arbeit und Weine beschreiben?
Nicht wirklich, weil es kein Rezept gibt wie man gute Weine macht. Jeder Weingarten ist anders, jedes Jahr hat seine Besonderheiten. Da ist Fingerspitzengefühl und Erfahrung gefragt.

Was ist an der österreichischen Weinszene am interessantesten?
Die unglaubliche Vielfalt in unserem kleinen Land. Außerdem ist die Weinszene nach wie vor in Bewegung. Es macht Spaß, Teil dieser Szene zu sein.

Wenn Du einen Wein für eine der folgenden Gelegenheiten auswählen würdest, welcher wäre das?
Nach einem arbeitsreichen Tag zur Entspannung? Kräftiger, gereifter Blaufränkisch.
Ein Rendezvous? Champagner oder ein eleganter Pinot Noir.
Ein Abendessen mit den guten Freunden? Ein kräftiger Grüner Veltliner.
Auf einer einsamen Insel? Da wäre ein Wein niemals ausreichend – ich könnte aber damit leben, mich auf österreichische Weine zu beschränken.

Bist Du ein Feinschmecker? Wo hast Du bisher Dein bestes Essen genossen, wo den besten Wein getrunken?
Ein Essen, an das ich mich auch nach über zehn Jahren noch gerne zurückerinnere, war 2001 bei den Eselböcks im Taubenkobel. Gemeinsam mit meiner Frau Silvia hatten wir unter anderem einen unglaublich feinen Zander aus dem Neusiedler See, dazu haben wir einen Chardonnay Steinriegel 1997 getrunken.

Gibt es Menschen, Länder etc., die Deine Arbeit beeinflussen?
Wo holst Du Dir Deine Inspiration?
Motivation und Ansporn bekomme ich täglich von meiner Familie. Inspirationen bekomme ich vor allem auf Weinreisen.

Dein Urlaubsparadies?
Österreich.

Welche Musik hörst Du derzeit?
Ich höre sehr unterschiedliche Musikstile, das hängt von der jeweiligen Situation ab. Derzeit bei der Lese bzw. im Keller sind es vor allem Rolling Stones, U2 und Adi Wallenstein.

Hast Du Bücher am Nachttisch liegen?
Nein, im Bett gibt’s keine Lektüre, da gibt’s etwas anderes zu tun.

Womit verbringst Du am liebsten Deine Freizeit?
Ich genieße die Zeit mit meiner Familie.

Deine heimlichen Leidenschaften?
Die will ich hier nicht offenbaren, weil sonst sind sie ja keine heimlichen Leidenschaften mehr.

Worauf könntest Du nie verzichten?
Worauf ich nicht verzichten will ist eine Zigarre zu einem guten Glas Wein.

Weine vom Weingut Albert Gesellmann in unserem Sortiment

ZUM WOHLE!
Ich bin Monsieur Flapeau, Flapeau wie FLAschenPOst, Spitzname „Meister Flapo“. Stets gut gelaunt habe ich als Online-Kellermeister von Döllerer’s Weinhandelshaus sozusagen unser ganzes Sortiment abrufbereit im Kopf und helfe Ihnen jederzeit gerne weiter. Denn bei mehr als 5.000 Artikeln rund um das Thema Wein fällt die Auswahl schon mal schwer. Einfach nur Weintyp, Weinstil und Zweck/Anlass auswählen und Ihre individuelle Weinempfehlung ist nur mehr einen Klick entfernt.