Claus Preisinger

Winzerporträt, Herbst/Winter 2013/14

Etiketten können täuschen.

In den streng minimalistisch beschrifteten Bouteillen ruhen sehr warmherzige Weine voller Komplexität und Vielschichtigkeit, Ausdruck der Winzerpersönlichkeit.

Jung. Das ist wohl das erste Wort, das sich bei Claus Preisinger aufdrängt. Und ja, gerade mal 33 Lenze zählt der Winzer, der sich seit Jahren ganz vorne unter den österreichischen Rotweinwinzern platziert hat. Gleich mit seinem Erstlingsjahrgang 2000 und dem „Paradigma“, einer Cuvée voll Eleganz, Intensität, Dichte und Spannung, hat er die Herzen der Weinliebhaber im Sturm erobert und vor einigen Jahren auf Anhieb gegen prominenteste Weingüter die Königsklasse bei der Falstaff-Prämierung gewonnen.

„Mein Wein, das sind Trauben und das bin ich, wenn ich gut drauf bin: Herausragende Weine gibt es viele, die sind aber für mich kein Vorbild. Ich will meinen Wein machen (wenn er dann groß wird, ist es mir auch recht).“

Ausverkauft. Das ist das zweite Wort, das im Zusammenhang mit Claus Preisinger wohl öfters fällt. „Gut, aber aus“ heißt es daher immer wieder bei Weinhändlern und in Intenetforen, wenn nach den kraftvoll eleganten Rotweinen des Burgenländers aus dem Weinort Gols geforscht wird. Insbesondere die Sorte Pinot Noir, eine sensible Traube, die sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert, scheint ihm besonders zu liegen. Er scheut aber auch nicht, sich selbst Konkurrenz zu machen, etwa mit dem Blaufränkischen „Buehl“. Mit diesem Ausnahmewein hat er etwa im Jahrgang 2006 den dritten Platz bei der „Falstaff Reserve Trophy“ erreicht, im letzten Jahr gewann er diesen Bewerb mit dem Nachfolgejahrgang. Dabei kommen ihm seine Erfahrungen zugute – die, die er bei seinen Auslandsaufenthalten gesammelt hat und natürlich jene in seiner Zeit als Assistent im Keller des Nachbarn Hans „John“ Nittnaus. Flaschen-Preisinger_440x380

„… süffig und saftig, entspannt und rassig. Pures, kühles Trinkvergnügen für jeden Tag, jede Uhr- und Mahlzeit und bei jeder Gelegenheit. Take it easy!“

Beim jüngsten „Pannobile“-Mitglied hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Claus Preisingers Weingärten sind in alle Ecken des Pannobile-Landes verstreut. Seine 19 ha Rebfläche verteilen sich innerhalb von 18 km rund um den Betrieb auf 64 Parzellen von sieben Ar bis zwei ha. Die Weingartenflächen wurden in den letzten Jahren ständig erweitert, und vor zwei Jahren begann man auf biodynamische Bewirtschaftung umzustellen. Dabei wird im Weingut schon lange mit viel Bezug zur Natur gearbeitet. Das bedeutet Begrünung, Humusaufbau mit Kompostbereitung aus Kuh- und Pferdemist, homöopathische Pflanzenpflege, arbeiten nach Rudolf Steiner. Wer daran nicht glaubt, darf gerne die Weine kosten – und notfalls auch widersprechen.

„Handlese in der ersten Septemberwoche, Vorselektion im Weingarten, Nachsortierung im Weingut, schonende Verarbeitung, Spontangärung im Tank, 10 Monate Ausbau in Eichenfässern aus der eigenen Hefe.“


Claus Preisinger ganz persönlich

„Prinzipien: (wenige ;-), im Weingarten nach Rudolf Steiner, im Keller puristisch, qualitätsfanatisch und viel aus dem Bauch heraus, im Leben unkompliziert.“

Preisinger_440x380

Eigene Wege gehen, das gefällt ihm. So wird er auch oft zu seiner Internetseite befragt, die eigentlich ein Notizheft ist. Oder mit dem handbeschriebenen, karierten Papier zumindest so aussieht. Was war
zuerst, das Hefterl oder die Site? Egal. Denn das spielt, wie bei der Henne und dem Ei, keine Rolle; das eine gäbe es nicht ohne das andere und das andere nicht ohne das eine.

Biokompost und Notizheft – retro ist Preisinger trotzdem nicht. 2009 wurde ein neues Kellereigebäude mitten in den Golser Weingärten fertiggestellt, um den qualitativen Anforderungen gerecht zu werden. Und bei der Einweihungsfeier des architektonischen Prachtstücks wurde zugleich auch das 20-jährige Bestehen der „Pannobile“-Gruppe gefeiert.

„Auch wenn ich „daheim“ bleib, komm ich ziemlich herum. Das liegt daran, dass meine Weingärten so ziemlich in alle Ecken des Pannobile-Landes verstreut sind und erschwert einerseits die Arbeit. Macht sie dafür aber desto abwechslungsreicher.“

Weine vom Weingut Claus Preisinger in unserem Sortiment

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Claus Preisinger

Winzerporträt, Herbst/Winter 2013/14

Etiketten können täuschen.

In den streng minimalistisch beschrifteten Bouteillen ruhen sehr warmherzige Weine voller Komplexität und Vielschichtigkeit, Ausdruck der Winzerpersönlichkeit.

Jung. Das ist wohl das erste Wort, das sich bei Claus Preisinger aufdrängt. Und ja, gerade mal 33 Lenze zählt der Winzer, der sich seit Jahren ganz vorne unter den österreichischen Rotweinwinzern platziert hat. Gleich mit seinem Erstlingsjahrgang 2000 und dem „Paradigma“, einer Cuvée voll Eleganz, Intensität, Dichte und Spannung, hat er die Herzen der Weinliebhaber im Sturm erobert und vor einigen Jahren auf Anhieb gegen prominenteste Weingüter die Königsklasse bei der Falstaff-Prämierung gewonnen.

„Mein Wein, das sind Trauben und das bin ich, wenn ich gut drauf bin: Herausragende Weine gibt es viele, die sind aber für mich kein Vorbild. Ich will meinen Wein machen (wenn er dann groß wird, ist es mir auch recht).“

Ausverkauft. Das ist das zweite Wort, das im Zusammenhang mit Claus Preisinger wohl öfters fällt. „Gut, aber aus“ heißt es daher immer wieder bei Weinhändlern und in Intenetforen, wenn nach den kraftvoll eleganten Rotweinen des Burgenländers aus dem Weinort Gols geforscht wird. Insbesondere die Sorte Pinot Noir, eine sensible Traube, die sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert, scheint ihm besonders zu liegen. Er scheut aber auch nicht, sich selbst Konkurrenz zu machen, etwa mit dem Blaufränkischen „Buehl“. Mit diesem Ausnahmewein hat er etwa im Jahrgang 2006 den dritten Platz bei der „Falstaff Reserve Trophy“ erreicht, im letzten Jahr gewann er diesen Bewerb mit dem Nachfolgejahrgang. Dabei kommen ihm seine Erfahrungen zugute – die, die er bei seinen Auslandsaufenthalten gesammelt hat und natürlich jene in seiner Zeit als Assistent im Keller des Nachbarn Hans „John“ Nittnaus. Flaschen-Preisinger_440x380

„… süffig und saftig, entspannt und rassig. Pures, kühles Trinkvergnügen für jeden Tag, jede Uhr- und Mahlzeit und bei jeder Gelegenheit. Take it easy!“

Beim jüngsten „Pannobile“-Mitglied hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Claus Preisingers Weingärten sind in alle Ecken des Pannobile-Landes verstreut. Seine 19 ha Rebfläche verteilen sich innerhalb von 18 km rund um den Betrieb auf 64 Parzellen von sieben Ar bis zwei ha. Die Weingartenflächen wurden in den letzten Jahren ständig erweitert, und vor zwei Jahren begann man auf biodynamische Bewirtschaftung umzustellen. Dabei wird im Weingut schon lange mit viel Bezug zur Natur gearbeitet. Das bedeutet Begrünung, Humusaufbau mit Kompostbereitung aus Kuh- und Pferdemist, homöopathische Pflanzenpflege, arbeiten nach Rudolf Steiner. Wer daran nicht glaubt, darf gerne die Weine kosten – und notfalls auch widersprechen.

„Handlese in der ersten Septemberwoche, Vorselektion im Weingarten, Nachsortierung im Weingut, schonende Verarbeitung, Spontangärung im Tank, 10 Monate Ausbau in Eichenfässern aus der eigenen Hefe.“


Claus Preisinger ganz persönlich

„Prinzipien: (wenige ;-), im Weingarten nach Rudolf Steiner, im Keller puristisch, qualitätsfanatisch und viel aus dem Bauch heraus, im Leben unkompliziert.“

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Eigene Wege gehen, das gefällt ihm. So wird er auch oft zu seiner Internetseite befragt, die eigentlich ein Notizheft ist. Oder mit dem handbeschriebenen, karierten Papier zumindest so aussieht. Was war
zuerst, das Hefterl oder die Site? Egal. Denn das spielt, wie bei der Henne und dem Ei, keine Rolle; das eine gäbe es nicht ohne das andere und das andere nicht ohne das eine.

Biokompost und Notizheft – retro ist Preisinger trotzdem nicht. 2009 wurde ein neues Kellereigebäude mitten in den Golser Weingärten fertiggestellt, um den qualitativen Anforderungen gerecht zu werden. Und bei der Einweihungsfeier des architektonischen Prachtstücks wurde zugleich auch das 20-jährige Bestehen der „Pannobile“-Gruppe gefeiert.

„Auch wenn ich „daheim“ bleib, komm ich ziemlich herum. Das liegt daran, dass meine Weingärten so ziemlich in alle Ecken des Pannobile-Landes verstreut sind und erschwert einerseits die Arbeit. Macht sie dafür aber desto abwechslungsreicher.“

Weine vom Weingut Claus Preisinger in unserem Sortiment

ZUM WOHLE!
Ich bin Monsieur Flapeau, Flapeau wie FLAschenPOst, Spitzname „Meister Flapo“. Stets gut gelaunt habe ich als Online-Kellermeister von Döllerer’s Weinhandelshaus sozusagen unser ganzes Sortiment abrufbereit im Kopf und helfe Ihnen jederzeit gerne weiter. Denn bei mehr als 5.000 Artikeln rund um das Thema Wein fällt die Auswahl schon mal schwer. Einfach nur Weintyp, Weinstil und Zweck/Anlass auswählen und Ihre individuelle Weinempfehlung ist nur mehr einen Klick entfernt.